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Der GlasCampus Torgau

Über uns

Netzwerkverbund, Weiterbildungsangebote und Nachwuchsförderung

Der GlasCampus

Vernetzung aller relevanten Akteure

Der GlasCampus Torgau ist eine in der Region einzigartige Fachkräfteallianz aus den Unternehmen der Glas-, Keramik- und Baustoffindustrien, aus den öffentlichen Verwaltungsstrukturen des Landkreises Nordsachsen, aus der TU Bergakademie Freiberg als eine der führenden Universitäten in den relevanten Fachbereichen und aus dem Beruflichen Schulzentrum in Torgau als fachspezifische Berufsbildungsstätte.

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Hintergrund
Vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs leistet der GlasCampus einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung des Strukturwandels in einem Teil des ehemaligen Mitteldeutschen Braunkohlereviers. Denn ein solch anspruchsvolles Vorhaben kann nur mit gut ausgebildeten Menschen und Perspektiven einer beruflichen Weiterentwicklung funktionieren.

Im Kern geht es um die Schaffung von Weiterbildungskursen in verschiedenen relevanten Fach- und Themengebieten zur Qualifizierung, Vernetzung und Weitergabe von Wissen an Fach- und Führungskräfte, aber auch an in die Branche quer eingestiegenes Personal mit einem fachfremden Abschluss oder gar ohne Abschluss. Ziel ist die nachhaltige Gewinnung, Qualifizierung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Denn schon heute zeigt sich, dass Unternehmen Perspektiven einer beruflichen Weiterentwicklung offerieren müssen, um die Beschäftigten in der Region zu binden.

Aktivitätsspektrum
Das Qualifizierungskonzept des GlasCampus umfasst neben den spezifischen Bereichen der Werkstoffe, der Technologien und der Automation auch erweiterte Aspekte der Unternehmensführung sowie Sozial- und Methodenkompetenzen.

Dies ist in einem ersten Schritt ein berufsbegleitendes Weiter­bildungs­angebot, welches bei Bedarf in die Etablierung eines grundständigen Studienganges in Torgau münden soll. Parallel dazu hat der GlasCampus den Auftrag der Nachwuchsförderung und -gewinnung durch attraktive Angebote und Perspektiven für junge Menschen. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit anderen Fachkräfte­allianzen, die Vermittlung von Kooperationen mit der universitären Forschungs- und Wissens­land­schaft, den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer in die Region sowie die Einbindung regionaler Unternehmen in nationale und internationale Netzwerke.

Ursprung
Im September 2017 initiierte der Landrat des Landkreises Nordsachsen, Kai Emanuel, eine gemeinsame Sitzung mit Vertreterinnen und Vertretern der TU Bergakademie Freiberg, des Landkreises Nordsachsen und der regionalen Glas-, Keramik- und Baustoffindustrie.

Als Modellprojekt diente eine Zusammenarbeit des nordsächsischen Partnerlandkreises Cham mit der FH Deggendorf, welche Lehre und Forschung im Bereich Mechatronik im Landkreis Cham an einem Technologiecampus etablierte. Ziel der dortigen Hochschule ist es, Forschung und Entwicklung sowie Bildungsangebote dorthin zu bringen, wo die Unternehmen ansässig sind und die Menschen leben (Wissens- und Technologietransfer). Das in Bayern erfolgreich praktizierte Modell soll, angepasst an die besonderen regionalen Potentiale und Stärken, auf die Region Nordsachsen übertragen werden. Mit der TU Bergakademie Freiberg wurde dafür ein Partner gefunden, dessen Profil in idealer Weise mit den regionalen Bedarfen korrespondiert.

Entwicklungsschritte
Die Umsetzung der Fachkräfteinitiative GlasCampus Torgau gliedert sich in zwei Abschnitte: eine wissenschaftliche Vorstudie und die aktuelle Umsetzungsphase.

Die Entwicklungsphase war mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ finanziert. Dabei wurden branchenrelevante Unternehmer, fachbezogene Experten und berufsqualifizierende Lehrkräfte in persönlichen Gesprächen zum Weiterbildungsbedarf in der Branche befragt. In Form einer bundesweit beworbenen Online-Umfrage wurde zusätzlich das überregionale Potential für Weiterbildungen am GlasCampus Torgau erfasst. Die Zielstellungen dieser Phase beinhalteten vor allem die Erstellung einer Bedarfs- und Potentialanalyse und die Entwicklung eines ersten Curriculums. Im Anschluss daran und als Übergang in die Umsetzungsphase wurde im Sommer 2019 eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Partnerorganisationen geschlossen und eine Koordinierungsstelle in Torgau eingerichtet.

Bei der Enthüllung des Eingangsschildes: Staatsminister Thomas Schmidt, Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Schulleiterin Margit Müller und Landrat Kai Emanuel

Bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung (vorn v. l.): Nordsachsens Landrat Kai Emanuel, Schulleiterin Margit Müller (BSZ Torgau) und Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht (TU Bergakademie Freiberg) mit Staatsminister Thomas Schmidt (SMUL) und Torgaus Oberbürgermeisterin Romina Barth.

Bei der Enthüllung des Eingangsschildes: Staatsminister Thomas Schmidt, Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Schulleiterin Margit Müller und Landrat Kai Emanuel

Bei der Enthüllung des Eingangsschildes: Staatsminister Thomas Schmidt, Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Schulleiterin Margit Müller und Landrat Kai Emanuel (v. l.).

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